Losseschule - Grundschule mit Vorklasse und Ganztagsprofil 1+ der Stadt Kassel

Fit  für  die  Zukunft
Fit für die Zukunft

Die Losseschule ist eine Grundschule in der Trägerschaft der Stadt Kassel.

Unsere Schülerinnen und Schüler kommen nahezu alle aus dem Stadtteil Bettenhausen. Die Schülerzahl schwankt gering: Jedes Jahr werden plus/minus 30 Kinder eingeschult. Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 sind zweizügig. In einigen Klassen arbeiten wir bereits inklusiv, d.h. Kinder mit einem besonderen Förderschwerpunkt werden an der Regelschule beschult und von Förderschullehrerinnen unterstützt. Im Anschluss an den Unterricht besuchen ca. 50 Kinder die zwei Hortgruppen der Städt. Kita Bettenhausen.

Darüber hinaus gibt es mindestens einen Vorlaufkurs: Hier werden Vorschulkinder nichtdeutscher Muttersprache in Kleingruppen individuell gefördert. Die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans, wird vorrangig mit der Städtischen Kita als Tandempartner erarbeitet und ist schon recht weit fortgeschritten. Dies spiegelt sich u.a. in der Erstellung eines Kooperationskalenders, der Initiierung eines Übergangsprojektes für die neuen Erstklässler mit den (Partner)Klassen 2 sowie der Hospitationsphase der zukünftigen Erstklassenlehrer in der Kita wider. In unserem Einzugsgebiet befinden sich noch zwei weitere Kindergärten (kirchl. bzw. freier Träger) – diese werden in die Tandemarbeit mit einbezogen.

 

Unsere Schulkultur spiegelt sich in drei Leitbildern wider:

 

- Stärken stärken - Schwächen schwächen;

- Störungen haben Vorrang;

- leise, langsam, friedlich ,freundlich.

 

Der Übergang von der Kita in die Grundschule ist – aus unterschiedlichen Gründen!- für viele Kinder nicht leicht. Das Klassenlehrer-Prinzip und zahlreiche Kompensationsbemühungen sollen einen erfolgreichen Schulstart gewährleisten. Dabei steht auch der Aspekt „Kinder fit für die Schule machen“ im Vordergrund.

 

Das Unterstützungsangebot beinhaltet zum Beispiel: Förder- und Forderunterricht in Deutsch und Mathe, Sprachförderunterricht für Kinder mit Migrationshintergrund, Kleingruppenförderung sowie Doppelsteckung für Deutsch als Zweitsprache, Wahrnehmungsförderung nach Prof. Dr. Sindelar, Marburger Verhaltens- und Konzentrationstraining, Psychomotorik und das Faustlos-Programm für den JG 1.

Die Zusammensetzung der Klassen ist sehr heterogen: So beschulen wir auch Seiteneinsteiger- teils Ausländer mit unsicherem Aufenthaltsstatus, Kinder mit Migrationshintergrund sowie Kinder mit verschiedenen Förderschwerpunkten.

Um alle Kinder dort abzuholen wo sie stehen arbeiten wir sehr differenziert – nach unten aber auch nach oben. So gewährleisten wir, dass Kinder weder unter- noch überfordert werden.

Dementsprechend ist ein Grundprinzip unserer Arbeit die Binnendifferenzierung. Sowohl im täglichen Unterricht als auch in der Übungszeit arbeiten die Kinder entsprechend ihrer individuellen Förder- und Forderziele z.B. mit einem verbindlichen Aufgabenrahmen (Fach- und Kompetenzbogen), oft durch einen Förderplan festgeschrieben. Grundlage der Differenzierung sind die Ergebnisse der verschiedenen Diagnoseinstrumente, z.B. der verwendeten Lehrwerke sowie MÜSC, HSP, Stolperwörterlesetest u.a. Viele Kollegen haben spezielle Weiterbildungen absolviert (u.a. LRS, Dyskalkulie, Pädag. Diagnostik) und stehen als Experten den Kollegen beratend zur Seite.

 

Das selbständige Lernen der Schülerinnen und Schüler wird gefördert, indem sukzessive ab der ersten Klasse Methoden-, Material- und Sozialkompetenz gelernt und erweitert werden (Spiralcurriculum). Zur Umsetzung werden im Laufe der vier Schuljahre wiederkehrende Werkstatt- und Stationsarbeitszyklen unter Berücksichtigung der verschiedenen Sozialformen durchgeführt. Dazu gehören auch Formen und Phasen der Tages- und Wochenplanarbeit. Vereinbarungen und Verbindlichkeiten sind von den jeweiligen Fachgruppen im Schulprogramm verankert worden. Erfahrungsgemäß muss im ersten Schuljahr bei vielen Kindern der Focus erst auf Soziales Lernen und die Ausbildung von Vorläuferfähigkeiten gelegt werden, damit schulisches Lernen erfolgreich möglich ist.

In den Klassen befindet sich eine entsprechende Grundausstattung z.B. an Karteien. Außerdem arbeiten die Kinder an Übungsprogrammen auf den Laptops.

Die Lernzeit wird durch Phasen der Anspannung (Lernen) und der Entspannung (Bewegung u.a.) rhythmisiert aber auch ritualisiert (Morgenkreis u.a.). Das Verhältnis von Anspannung und Entspannung variiert von Klasse zu Klasse – je nach Zusammensetzung oder „Tagesform“. Es verändert sich im Laufe der vier Schuljahre zu Gunsten längerer Lernphasen (vgl. Bewegungskonzept). Bücherei, Kunstraum, Mathewerkstatt und Multifunktionsräume erleichtern das differenzierte Arbeiten

 

Der Unterricht wird von verbeamteten Lehrkräften - zum Teil mit reduzierter Stundenzahl – und Lehrbeauftragten erteilt. FörderschullehrerInnen sind für die Bereiche Beratung und Förderung (BFZ) sowie für den gemeinsamen bzw. inklusiven Unterricht zuständig. Das Kollegium arbeitet eng mit den Beratungs- und Förderzentren (BFZ) für Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung zusammen und pflegt zudem vielfältige außerschulische Kooperationen (z.B. Abenteuer Museum). Außerdem sind wir am Projekt „JEKI“ (Klassen 3) beteiligt und kooperieren mit der Musikschule MiK. Der Pflichtunterricht findet entsprechend der offiziellen Stundentafel ungekürzt statt. Darüber hinaus bekommt die Schule im Rahmen der besonderen Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund ca. 17 Stunden zugewiesen Bisher gibt es viele unterrichtsergänzende Angebote im Bereich Förder- und Forderunterricht Seit dem Schuljahr 13/14 erhalten wir im Rahmen von 104% Zuweisung und Sozialindex 14 Lehrerstunden zusätzlich. Dadurch konnten wir unser Angebot in den Bereichen AG (Flöten, Kunst, Tanz, Textiles Gestalten) und Förder/Forderunterricht (Methodenkompetenz, LRS) ausweiten.

 

Ergänzend dazu bieten wir bereits in Kooperation mit Anderen an:

- Herkunftsprachlichen Unterricht (türkisch und kroatisch)

- Elterncafe (Donnerstagvormittag).

Sowie Musikalische Früherziehung für Vorschulkinder (Musikschule Anklang- kostenpflichtig)

 

Das zum Schuljahr 10/11 neu zusammengesetzte Kollegium erarbeitet ein neues Schulprogramm. Ziel ist das Konzept einer gebundenen Ganztagsschule mit inklusivem Ansatz. Passgenau für diesen Stadtteil und die uns anvertrauten Kinder.

 

Zum Schuljahr 14/15 starten wir als Ganztagsschule mit dem Profil 1 (drei Tage bis ca. 14.30 Uhr, davon ein Tag verbindlich).

 

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